Sagenhafte Wanderung durch die Wasgau


Das Dahner Felsenland lock mit seinen zahlreichen Wanderwegen die Besucher in die Wasgau. Zahlreiche Sagen rankten sich um die verschiedenen Orte. Die Burgen und Felsen laden zum besichtigen ein. Auf unserer Tour haben wir uns zwei Burgen angesehen und waren auf dem Jungfernsprung. Warum diese Wanderung so sagenhaft ist verrate ich euch in meinem Post.


Viele Burgen in der schönen Wasgau

Zuerst fuhren wir zur Burg Berwartstein. Diese wurde im Jahr 1890 nach ihrer Zerstörung durch einen Blitzschlag wieder aufgebaut und ist die einzige bewohnte Burg im Wasgau. Dort haben wir eine sehr interessante Führung mitgemacht. Die Burg ist eine Felsenburg sie wurde in einen Sandstein gehauen. Die Burg scheint noch sehr gut erhalten zu sein. Was daran liegt, dass sie 1890 wieder aufgebaut wurde. Allerdings wurde sie nicht komplett originalgetreu wieder erneuert. Erhalten blieb beispielsweise die Südwand. Darin ist ein Aufzugsschacht eingehauen. Zudem könnt ihr hier die Waffen- und Folterkammer besichtigen, sowie Katapulte und Geschütze. Das besondere an dieser Burg ist der Aufstiegskamin. Er diente als leicht zu verteidigender Zugang. Dieser Kamin bot nämlich den einzig möglichen Zugang nach oben. 

In der Führung bekommt ihr aber nicht nur die Burg zu sehen. Es werden auch tolle Geschichten erzählt. Welche Bewohner bereits in dieser Burg lebten und welche Sagen es um diese Burg gibt. 

Pfälzische Scheidung


Unter anderem habe ich dort von der pfälzischen Scheidung erfahren. Die Männer kletterten den Kamin rauf und ließen einen Korb für ihre Frauen runter. Wollte man seine Frau los werden, zog man ihn nicht ganz die Burg rauf. Man ließ ihn einige Meter über dem Boden einfach los und die Frau stürzte in den Tod. Klingt grausam oder?


Die weiße Frau

Im Mittelalter wurde die Burg von einem Feuer heimgesucht. Die Burgherrin Barbara sah aus ihrem Zimmer raus, dass die Burg in Flammen stand. Doch konnte sie leider nicht mehr fliehen. Deshalb sprang sie mit ihrem Kind vom Balkon und stürzte in den Tod. Seitdem stürzt sie sich in ruhigen Nächten immer wieder in den Tod oder wandelt zur Mitternachtsstunde durch die Räume und Gänge der Burg. 


Burg Altdahn und Neudahn


Die Burg Neudahn ist etwas kleiner als die Burg Altdahn. Aber auch um die Burg Neudahn gibt es eine Sage. Hier soll einst ein teuflischer Raubritter gewohnt haben. Er ließ seine Gefangene verhungern, falls er kein Lösegeld bekam und ging öfters auf Raubzug. Da ihm niemals etwas passierte. Gingen die Bürger davon aus, dass er einen Pakt mit dem teufel geschlossen hatte. Die Speyrer, Leininger und andere Städte schlossen sich zusammen um die Burg anzugreifen. Sie nahmen den Raubritter Stophes gefangen und richteten ihn einige Tage später in Speyer hin. In finsteren Nächten hört man noch bis heute die sterbenden Gefangenen seufzen und schreien.

Burg Altdahn

Drei Männer sahen im Wald bei später Stunde ein Lichtlein. Sie folgten ihm, das Licht sank an einer Stelle zum Boden und erlosch. Die Männer beschlossen am nächsten Tag zu dieser Stelle zu gehen und dort zu graben. Sie gruben so tief, dass sie unterhalb der Burg raus kamen. Dort entdeckten sie einen Schatz. Als sie am nächsten tag nach der Öffnung suchten, war diese jedoch fort. Noch heute soll man ab und an dieses Licht sehen können. 




Woher kommt der Name Jungfernsprung?


Im Anschluss ging es für uns noch an den Jungfernsprung. Von dort aus stürzten sich schon einige in den Tod. Doch woher hat dieser Felsen seinen Namen? Man erzählt sich, dass eine Jungfrau in den Wald lief um dort Holz und etwas Essbares zu sammeln. In diesem Wald lebten böse Männer. Sie begab sich auf einen gefährlichen Spaziergang. Als es plötzlich leise wurde, bekam sie es mit der Angst zu tun. Sie sah einen dieser Männer auf sie zu kommen. Sie rannte vor ihm weg und er ging ihr hinter her um sie zu vergewaltigen. Oben am Felsen angekommen sah sie keinen Ausweg mehr und sprang in die Tiefe.

Rund um das Gebiet gibt es noch weitere Sagen und schöne Wanderwege zu entdecken. Wir werden uns bestimmt auch mal wieder auf den Weg in das schöne Wasgau machen.


Kommentare :

  1. Interessanter Beitrag! :)
    Ich mag es sehr, dass du dich mit den Orten, die du besucht hast beschäftigt hast und das mit uns teilst. :)

    Liebe Grüße
    Vanessa

    AntwortenLöschen
  2. Woow das sieht echt sooo cool aus! <3
    Wunderschön dort :)
    Liebst, Sarah von Belle Mélange

    AntwortenLöschen
  3. Sieht wirklich toll aus!

    Liebste Grüße
    Carmen <3

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden Kommentar von euch und schreibe euch auch immer zurück. Ihr dürft natürlich auch Kritik äußern. Allerdings werde ich beleidigende Kommentare oder auch Spam löschen.

My Instagram

Designed By OddThemes | Distributed By Blogger Templates