Myofasziale Triggerpunkttherapie - Unterschied zwischen Tenderpoints und Triggerpunkte / Störfaktoren



Im zweiten Teil der Myofasziale Triggerpunkttherapie möchte ich euch den Unterschied zwischen Tenderpoints und Triggerpoint erläutern. Außerdem gehe ich nochmal genauer auf die Faktoren ein, welche die Triggerpunkte/Tenderpoints  entstehen lassen.




Unterschied zwischen Tenderpoints und Triggerpunkte


Beides sind schmerzhafte Punkte. Gibt man einen leichten Druck auf diese Punkte werden schmerzen ausgelöst. Diese können sich lokal an der Druckstelle befinden oder eben ausstrahlen. Bleibt der Schmerz lokal spricht man von einem Tenderpoint. Zudem treten sie meist bei exzentrischen Problemen auf und haben ihren Ursprung im Golgi-Sehnenapparat. Während der Triggerpunkt bei konzentrischen Problemen entsteht und den Ursprung im Muskelbauch findet.

Wo ist der Golgi Sehnenapparat?


Dieser befindet sich an den Sehnen, dicht am Übergang zu Muskel. Er besteht aus dehnungsempfindlichen Rezeptoren, welche die Sehnenspannung messen. Droht die Sehne verletzt zu werden, werden Signale an die Fasern ausgesendet. Die Fasern sollen sich entspannen. Diese Regulationsschleife können Therapeuten nutzen in dem sie mit dem Daumen oder einem Trigger Stock den G-Punkt triggern. Diese Behandlung führt zu einer Entspannung der Muskeln sowie zu einer Mibilitätsverbesserung.


Wie kommt es zu Dysbalancen?

Durch die Dysbalancen entstehen Triggerpunkte und Tenderpunkte. Doch wie genau kommt es dazu? Man unterscheidet zwischen zwei Störfeldern den mechanischen und systemischen. 

Mechanische Faktoren

Fußfehlstellung
Beinlängedifferenzen
Fehlhaltung im Stehen oder Sitzen
Verkrümmung der Wirbelsäule
Fehlstellung im Bereich des ersten Halswirbel oder Hinterkopfes
Dysbalance der Muskeln und Gelenke im Kieferbereich
Beckenschiefstand

Systemische Faktoren

Vitamin Mangel
Elektrolytstörungen
Chronische Infektionen
Schwaches Immunsystem
Gicht
Anämie
Hyperglykämie


Mechanische und Systemische Faktoren

Gelenkdysfunktion
Trainingsmangel
Übergewicht
Witterungseinflüsse
Psychische Faktoren
Hormonstörungen
Vitamin und Nährstoffmangel



Wie reagiert der Körper auf diese Reize?


Der Körper möchte immer einen Gleichstand aufrecht erhalten. Er reguliert sich selbst ohne das wir es merken. Durch beispielsweise Veränderung des Blutdrucks und der Herzfrequenz. Verstärkte Atmung bei körperlicher Anstrengung und viele weitere Dinge. Wichtig ist es, dass der Körper ausgeglichen ist. Kommt er aus dem Gleichgewicht und befindet sich in einer Überbelastung reagiert er mit verschiedenen Symptomen wie Müdigkeit, Schmerz, Antriebslosigkeit und einer depressiven Verstimmung.



Im nächsten Teil werde ich genauer auf die Faszien eingehen und auf die verschiedenen Techniken der Therapie. 

Kommentare :

  1. Davon habe ich ja noch nie gehört, klingt interessant! Die kurzen Haare stehen dir sehr gut =)
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

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  2. Damit habe ich mich noch nie auseinandergesetzt, aber echt interessant :)
    Liebe Grüße, Mona

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  3. Finde das Thema sehr interessant. Weiter so

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