Mineralstoffe - Bedeutung und Funktion

by - Freitag, August 10, 2018



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Nachdem ich euch in meinem letzten Artikel zum Thema Ernährung die wichtigsten Vitamine vorgestellt habe, möchte ich heute zu den Mineralstoffen kommen. Viele wissen gar nicht was Mineralstoffe wirklich sind und welche guten Eigenschaften sie haben. In meinem heutigen Post erläutere ich euch ihre Bedeutung und Funktion.




Was sind Mineralstoffe

Sie sind anorganisch Substanzen und Verbindungen. Unser Körper kann sie nicht selbst herstellen. Deshalb müssen sie über die Nahrung oder gegebenenfalls über Präparate aufgenommen werden.
Mineralstoffe werden zum einen in unserem Organismus als Bausteine benötigt und zum anderen übernehmen sie wichtige Aufgaben in unserem Körper.


Mineralstoffe

Sie werden in Spuren und Mengenelementen unterteilt. Von den Spurenelementen benötigt unser Körper nur eine kleine Menge. Während er von den Mengenelementen eine größere menge benötigt.

Spurenelementen
·        Arsen
·        Chrom
·        Eisen
·        Fluor
·        Jod
·        Kobalt
·        Kupfer
·        Mangan
·        Molybdän
·        Nickel
·        Selen
·        Silizium
·        Vanadium
·        Zinn
·        Zink

Mengenelemente
·        Chlor
·        Kalium
·        Calcium
·        Magnesium
·        Phosphor
·        Schwefel


Aufgabe und Funktion

Mineralstoffe haben einen Einfluss auf alle Prozesse des Stoffwechsels. Sie regeln als Enzym und Hormonbestandteil verschiedene Abläufe. Dabei hat jedes Mineral seine eigene Aufgabe.

Calcium 

Gut für die Knochen und Zähne. Bei einem akuten Mangel kommt es zum so genannten Entkalken. Der Körper holt sich die benötigten Substanzen aus den Knochen. Dieser Prozess führt zu Osteoporose. Um einem Verschleiß der Knochen entgegen zu wirken muss man sich zusätzlich bewegen.
Quelle: Milch, Mineralwasser, Nüsse, grüne Lebensmittel (Spinat, Brokkoli, Lauch...)

Eisen 

Ist unter anderem an der Produktion von Hämoglobin und am Sauerstofftransport beteiligt. 
Zudem benötigen wir es für die Enzyme.
Quelle: Weizenkleie, Kürbiskerne, Fleisch


Jod 

Wird zusammen mit den Enzymen für die Schilddrüse benötigt. Zudem steuert es die Insulinausschüttung.
Quelle: Salz, Eier, Milch, Fleisch


Kalium 

Beeinflusst den Wasserhaushalt und den Blutdruck. Zudem beteiligt es sich an Herz und Muskeltätigkeiten sowie am Abbau von Kohlenhydraten.
Quelle: Kartoffeln, Getreide, Avocado, Nüsse, Pilze, Eier, Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse
Mangel: Müdigkeit, Muskelschwäche, Darmträgheit, erhöhter Puls oder Herzfunktionsstörungen


Magnesium 

Spielt in vielen Stoffwechselprozessen eine Rolle. Unter anderem für die Eiweißsynthese, das Elektrolytengleichgewicht oder die Zellteilung.
Quelle: Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Banane
Mangel: Nächtliche Muskel- oder Wadenkrämpfe, Unausgeglichenheit, Konzentrationsstörungen oder Herzrythmusstörungen.


Die Mineralstoffe beeinflussen einander. Ist der Mineralhaushalt ausgeglichen funktioniert er Organismus perfekt. Eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung versorgt den Körper mit den wichtigsten Bausteinen.




Foto: pixabay

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