Unterschied zwischen Burnout und Depression


In meinem letzten Post aus der Kategorie Psychologie habe ich euch etwas über die Anzeichen einer psychischen Erschöpfung geschrieben. Heute möchte ich genauer auf die Begriffe Depression und Burn Out eingehen. Wie äußert sich ein Burn Out und worin liegt der Unterschied zur Depression?


Es reicht...


Stress ist ungesund. Nicht nur für den Körper, auch für unsere Psyche. Arbeite, Diät, Sport, Familie... alles Faktoren, die Stress auslösen können. Zudem brauchen wir auch noch Zeit für unsere Hobbys und meist bekommt man nicht alles unter einen Hut. Zeitdruck und zu lange To Do Listen lassen uns nicht zur Ruhe kommen. Wir vergessen das was uns Spaß macht und vor allem das unser Körper ruhe braucht. 

Burnout kann eine Folge von chronischem Stress sein. Doch wie äußert sich die Erkrankung? Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und Antriebslosigkeit gehören zu den Symptomen. Das Leben wird zur Belastung. Nervosität, Gereiztheit und Angespanntheit sind weitere Zeichen. 
Man kann die Situation mit einem elektro Gerät vergleichen. Nutzt man sein Handy extrem, geht das Akku schneller leer. Bekommt es keine Ruhe und kann keine Kraft tanken, geht es aus. 

"Mach dir keinen Stress." 
"Gönne dir eine Pause."


Diese Sätze möchte man in dieser Zeit nicht hören. Man darf sich ja keine Pause gönnen. Schließlich hat man viel zu viel zu tun. Selbstvorwürfe, harsche Selbstkritik und Minderwertigkeitsgefühle sind deshalb keine Seltenheit. Aber nicht nur die Seele leidet unter dem Burnout. Der Körper macht natürlich auch schlapp. Es kann zu Verdauungsstörungen, Tinnitus, Rücken und Gelenkschmerzen kommen. Das Immunsystem wird schwach, Bluthochdruck und Schlaf sowie Sexualstörungen können mit der Krankheit einhergehen. 

Wenn ihr die Symptome bei euch feststellt, solltet ihr sicherheitshalber zum Arzt gehen. 

Was ist der Unterschied zwischen Burnout und Depression?


Die Faktoren die zur Entstehung führen könne die selben sein. Hört man das Wort Burnout kann man damit schon mehr anfangen und weiß, dass es sich hier um eine Überarbeitung handelt. Die Depression ist dagegen noch bis heute in der Gesellschaft verrufen. Dabei ist es einfach eine psychische Erkrankung. Man sieht sie zwar nicht, aber trotzdem gibt es diese Erkrankung. Zum Glück reden mittlerweile mehr darüber. So können betroffene offen darüber umgehen. Es kann jeden von uns treffen. Ich schlage mich auch schon seit Jahren damit herum. Zum Glück habe ich einen Weg gefunden, damit umzugehen. Trotzdem gibt es Tage an denen ich das Gefühl habe, ich kann nicht mehr. Solange man weiß, dass diese Momente vorbeigehen ist alles gut. 

Es gibt verschiedene Wege mit der Krankheit umzugehen. Therapien, Medikamente...
Ich habe beides ausprobiert. Doch letztendlich habe ich es selbst in die Hand genommen. Mich von dem getrennt was mich belastet hat und neues gesucht. Mittlerweile habe ich einen wundervollen mann an meiner Seite. Ich habe eine Leidenschaft entdeckt und habe einige Ziele erreicht, die mich glücklich machen. Trotzdem hat es mich die letzten Wochen wieder gepackt. Ich bin mehrmals zusammen gebrochen und mein Körper hat schlapp gemacht. Seit Monaten habe ich nur noch Stress und mich selbst unter druck gesetzt. Ich habe mich fertig gemacht und dann die Quittung bekommen. Heißhunger Attacken, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit machten sich bemerkbar. Zudem wurde ich Krank. Nun musste ich mich also ausruhen und habe festgestellt wie sehr es mein Körper braucht. Deshalb gehe ich jetzt alles etwas langsamer an. Bis es mir wieder zu 100% gut geht und werde meine To Do Liste klein halten. Produktivität schon und gut, doch auch Pausen müssen sein. 




Habt ihr schon Erfahrung mit einer psychischen Erkrankung gemacht?



Kommentare :

  1. Schöner Post! Sehr informativ und gut geschrieben! Sowie ausdrucksstarke Bilder! Leider werden psychische Krankheiten heutzutage immer noch unter den Teppich gekehrt. Dabei ist es wichtig sie ernst zu nehmen!
    Liebe Grüße
    Larissa

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  2. Sehr wichtiger Post! Schön das du aufklärst!

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  3. sehr interessanter Post! Es ist einfach so wichtig, auch über solche Dinge zu sprechen. Ich habe auch schon Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen gemacht oder mache sie auch noch immer. Sowas ist nie einfach.

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  4. Wirklich interessant den Unterschied zu wissen. Muss wirklich schwer sein damit zu leben und angemessen umzugehen.

    LG Gilda

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  5. Ein toller und sinnvoller Beitrag und ich bewundere es, dass du in der Öffentlichkeit sagst, dass du es selbst hast. Wie du schon schreibst, viele trauen sich nicht was schade ist. Mein Mann hatte sie auch viele Jahre unentdeckt und leider hatte ihm niemand aus der Familie geholfen. Nach dem wir zusammen kamen haben wir Stück für Stück zusammen gekämpft und jetzt viele Jahre später geht es ihm wieder gut.

    Ich wünsch dir alles gute, liebe Grüße Eileen

    www.eileens-good-vibes.de

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  6. ein sehr interessanter Blogbeitrag von dir! Ich hoffe es geht dir wieder einigermaßen gut? Ja, leider sind psychische Erkrankungen in der Gesellschaft sehr oft ein Tabu-Thema :-/ Liebe Grüsse, Janina

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