Ode an meine Depression

by - Freitag, April 21, 2017


Falls ihr meinen Blog schon etwas länger verfolgt, wisst ihr über meine Krankheit bescheid. Alle anderen, werden es spätestens nach diesem Text wissen. Ich möchte keines Wegs mitleid erregen. Nein! Einfach mal die Seele öffnen und meinen Kopf befreien. Diese Punkte sind mir ganz wichtig. Deshalb möchte ich heute eine Ansprache an meine Depression halten. Vielleicht ist dieses Thema für euch auch von Bedeutung. Es würde mich jedenfalls freuen, wenn ich jemandem damit helfen kann.


Probleme gibt es überall


Ach du liebe Depression, warum möchtest du mich durch mein Leben begleiten? Mir immer wieder Steine in den Weg legen und dabei schelmig lachen. Es gefällt dir doch, wenn ich über die Hindernisse stolper und in die Grube falle. Mache ich mir dabei auch noch heftig weh, krümmst du dich und stellst dich siegessicher hin. Denkst aber nie darüber nach, dass es da noch jemand anderes gibt. Der Wille, der Lebensmut und die Freude reichen sich die Hand und kümmern sich um mich. Sie geben mir immer wieder neue Kraft und trösten mich in schweren Stunden. Damit die kleinen Helfer etwas Kraft sparen können, gibt es auch noch Menschen in meinem Leben, die für mich da sind. Ich weiß, Probleme gibt es überall. Allerdings wird es durch meine Krankheit schwieriger, mit Unannehmlichkeiten umzugehen.


Kleine Helfer ganz groß


Die kleinen Helfer haben eine große Aufgabe. Schließlich müssen sie immer wieder  die böse Depression besiegen. Damit diese nicht den Besitz über einen ergreift. Manchmal legt sich die Depression ganz spürbar wie ein dunkler Schatten über meine Seele. Dabei versucht sie alles zu zerstören. In diesen Momenten möchte ich nur weinen, fühle mich kraftlos habe keinen Willen mehr und möchte so nicht mehr weitermachen. Oft bin ich auch wütend und aggressiv, bevor mich die Trauer erreicht. Freund und Familie bekommen es zu spüren. Zum Glück können meine Liebsten mit meiner Krankheit umgehen. Ich habe mit der Zeit gelernt, die Depression etwas in den Griff zu bekommen. Wie ich damit aber am besten umgehe, weiß ich immer noch nicht. Es ist ein ständiger Kampf, der mich mein ganzes Leben begleiten wird. Deshalb ist es ganz wichtig, dass man sich um die kleinen Helfer kümmert und niemals aufgibt.




Wie stärke ich meine kleinen Helfer? Kann man trotz einer Depression ein erfülltes und Glückliches Leben führen? Ja, man kann! In meinem nächsten Teil zur Ode an meine Depression, möchte ich euch dazu mehr erzählen. 





Habt ihr auch mit dieser Krankheit zu tun oder kennt ihr jemand der sie hat?



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