Stimmungschaos in der kühlen und dunkelsten Zeit des Jahres

by - Sonntag, November 20, 2016


Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt weiß, dass ich mit Depressionen zu kämpfen habe. Gerade in diesem Jahr habe ich so einige Veränderungen mitgemacht. Bin hoch geflogen und tief gefallen. Diese Gefühle kenne ich eigentlich schon von klein auf und lasse diese deshalb auch nicht immer so zu. Oft distanziere ich mich, möchte einfach nur weg laufen. Aber ohne Erfolg.
Gerade jetzt, in dieser kalten und dunklen Jahreszeit, ist das Stimmungschaos vorprogrammiert. Viele bekommen zu dieser Zeit eine Herbstdepression. Deshalb ist es nicht verwunderlich, das auch ich momentan mit einem Chaos der Gefühle zu kämpfen habe.

Keine Sonne = keine Glückshormone

 

Die Sonne hilft uns dabei glücklicher zu sein. Was daran liegt, dass wir Glückshormone ausschütten, wenn die strahlen unsere Haut berühren. Außerdem ist man doch gleich viel glücklicher, wenn man so freundlich angestrahlt wird. Die Sonne ist mir sehr wichtig, sie strahlt einen nicht nur mit dem schönsten Lächeln an, sie macht auch noch warm. Ich als verfrorenes Mädchen, bevorzuge deshalb natürlich auch den Sommer. Außerdem blühen die Felder und die Vögel singen ihre schönsten Lieder. Alles Dinge, die das Herz freudig schlagen lassen.

Der Herbst ist da etwas anders

 

Manche Tage sind richtig schön, die Sonne strahlt uns immer noch an. Die Blätter färben sich bunt. Die Welt erstrahlt in verschiedenen Farben und die Winzer schenlken den Neuen Wein aus. Dazu gibt es Zwiebelkuchen, die Feste beginnen und man hat viel Spaß. Außerdem gibt es leckere Maronen und die Kürbissaison darf man auch nicht vergessen.

Leider hat der Herbst zwei Gesichter und das zweite Gesicht zeigt sich auch etwas öfter. Es ist stürmig, nass und kalt. Die Sonne versteckt sich hinter den Wolken und ist mies gelaunt. Wenn wir Glück haben, lächelt sie uns ab und an ein wenig entgegen. Doch meist bleibt sie den ganzen Tag versteckt. Ein einheitliches grau herrscht über das Land. Es wird nicht richtig helle und viel zu früh dunkel. Kein Wunder, dass man es an die Nerven bekommt. Das Wetter spiegelt sich in unseren Gefühlen wider.

Gerade das auf und ab des Herbstes, lässt unsere Stimmung in einem Chaos versinken. Um dagegen etwas anzukämpfen muss man es sich gemütlich machen. Einfach wie immer, das Beste aus der Situation rausholen.



Wie geht ihr mit diesem Chaos um, geht es euch eigentlich genauso wie mir oder macht euch das Wetter nichts aus?

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